Woher kommt Kakao? Eine kurze Geschichte und Geografie
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Ein bisschen Geschichte …
Die ersten Kakaobäume wurden von den Völkern Mesoamerikas – den Maya und später den Azteken – um 2500 v. Chr. im heutigen Mexiko kultiviert. Die Europäer brachten die Bäume später in andere Gegenden und legten Plantagen in Venezuela, Ecuador und Brasilien an. Weil der Kakaokonsum in Europa immer weiter stieg, entstanden im 19. Jahrhundert weitere Plantagen in Asien und Afrika, vor allem an der Elfenbeinküste, die bis heute der größte Kakaoexporteur der Welt ist. Die ganze Geschichte lesen Sie in unserem Beitrag zur Geschichte der Schokolade.
Ein bisschen Geografie …
Heute wird Kakao in 45 Ländern angebaut. Alle liegen zwischen dem nördlichen und dem südlichen Wendekreis, denn Kakao braucht ein heißes, feuchtes Klima. Kakaobäume sind sehr kälteempfindlich und wachsen nur in Höhen von 0 bis 800 Metern über dem Meeresspiegel. Direkte Sonne vertragen sie aber ebenfalls nicht, deshalb brauchen sie den Schatten größerer Bäume. In freier Natur kann ein Kakaobaum bis zu 10 Meter hoch werden, kultivierte Sorten bleiben unter 3 Metern.
Wie wächst Kakao?
Kakao gewinnt man aus den Kakaofrüchten, die direkt am Stamm des Baumes wachsen. Eine Frucht enthält 16 bis 60 Samen – die Kakaobohnen – und geerntet wird zweimal im Jahr. Rohe Kakaobohnen sind sehr bitter, was eigentlich ein Vorteil ist: Affen fressen sie nicht gern! Welche Kakaosorten es gibt, erfahren Sie im Beitrag über Criollo, Forastero und Trinitario.