Valentinstag in Japan: Giri-Choco, Honmei-Choco und White Day
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In Japan ist der Valentinstag ein sehr junges Fest: Er entstand erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gefeiert wird er in zwei Etappen – am 14. Februar (Valentinstag) und am 14. März (White Day).
14. Februar: Giri-Choco und Honmei-Choco
Am 14. Februar schenken Frauen den Männern Schokolade. Dabei gibt es zwei Arten: Giri-Choco („Höflichkeitsschokolade“) und Honmei-Choco („Schokolade der wahren Gefühle“).
Giri-Choco wird meist im Laden gekauft und an Männer verschenkt, denen man regelmäßig begegnet – Arbeitskollegen, Nachbarn und so weiter. Honmei-Choco ist für die Männer bestimmt, die einer Frau wirklich wichtig sind. Sie kann ebenfalls gekauft sein, dann aber von sehr guter Qualität, oder selbst gemacht. Auf jeden Fall wird Honmei-Choco in einer herzförmigen Schachtel überreicht.
14. März: der White Day
Und die Männer? Sie warten geduldig bis zum 14. März, um sich bei der Frau zu revanchieren, die ihnen am 14. Februar Schokolade geschenkt hat. War es Giri-Choco, schenkt der Mann weiße Schokolade (daher der Name); war es Honmei-Choco, eher Schmuck oder Dessous – aber natürlich in Weiß!
Den White Day gibt es auch in Südkorea und in einigen Regionen Chinas. Inzwischen verkaufen sich außerdem neue Arten von Schokolade immer besser: Tomo-Choco („Freundschaftsschokolade“), die vor allem junge Mädchen untereinander verschenken, und Jibun-Choco („Schokolade für sich selbst“), mit der sich Singles – oder wer auch immer – selbst verwöhnen.
Und warum man sich in Europa am 14. Februar Schokolade schenkt, lesen Sie in Warum Schokolade zum Valentinstag?